Inside der Bank, die Bretton Woods ersetzen soll: Was jeder afrikanische Unternehmensführer über die NDB wissen muss
Schwarzes Executive-Journal | Globale Märkte & Kapital | Woche 2 von 6 — "Den 21. Jahrhundert aufbauen" Serie
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Im Juli 2014 versammelten sich die Führer von Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika in Fortaleza, Brasilien, und unterzeichneten ein Gründungsabkommen, das seit 1944 nicht mehr versucht wurde: eine multilaterale Entwicklungsbank, die von und für den Globalen Süden aufgebaut wurde.
Paulo Nogueira Batista Jr., der als einer der Gründungsarchitekten der Bank im Raum war, erklärte die Logik damals klar:
"Wenn die bestehenden Institutionen ihre Aufgaben perfekt erfüllen würden, wäre es nicht nötig, sich die Mühe zu machen, eine neue Bank zu gründen."
Sie machten sich die Mühe.
Die Neue Entwicklungsbank ist jetzt operational, vollständig kapitalisiert und hat bis Anfang 2026 42,9 Milliarden Dollar für 139 Projekte genehmigt. Für schwarze und afrikanische Wirtschaftsführer ist diese Institution kein geopolitischer Gesprächspunkt.
Es ist eine Quelle für Betriebskapital — eine, die nach grundlegend anderen Regeln funktioniert als die Weltbank oder der IWF, und diese Unterschiede sind enorm wichtig.
Jeder Geschäftsführer, der gesehen hat, wie eine afrikanische Regierung die Finanzierung durch den IWF oder die Weltbank navigiert, kennt das Prozedere.