Der Dollar verlor im letzten Jahr 10 % — und feierte dann ein Comeback. Das bedeutet das für jeden schwarzen Betreiber
Der US-Dollar verlor 2025 fast 10%, erholte sich dann jedoch 2026 stark. Für schwarze Betreiber in den USA, Afrika und der Karibik ist dieser Auf und Ab – nicht nur der Rückgang – das entscheidende Ereignis in der Bilanz.
Der US-Dollar-Index (DXY) verlor 2025 fast 10% seines Wertes gegenüber wichtigen Währungen – seine schlechteste jährliche Leistung seit 2017.
Der Rückgang kam in scharfen, desorientierenden Ausbrüchen:
Ein steiler Verkaufsdruck im April 2025 nach dem chaotischen Rollout von Gegentarifen.
Ein zweiter Rückgang im Januar 2026 während des Weltwirtschaftsforums in Davos, als die Eskalationsrhetorik der USA über Grönland das institutionelle Vertrauen erschütterte.
Dieser Rückgang setzte sich nicht fort.
Der Dollar erreichte Ende Januar 2026 einen Tiefpunkt von etwa 95,5 im DXY und hat seitdem um etwa 5-6% zugelegt, wobei er Ende Juni 2026 ein 13-Monats-Hoch von etwa 101,8 erreichte und Ende Juli 2026 nahe 101 hielt.
Analysten führen die Wende auf widerstandsfähige US-Wachstumsdaten, eine Neubewertung der Fed-Erwartungen von Zinssenkungen hin zu einer möglichen Erhöhung, heißere als erwartete Inflationsdaten und eine anhaltende globale Nachfrage nach US-Staatsanleihen als dem tiefsten und liquidesten sicheren Hafenmarkt der Erde zurück.
💡
Jeder Betreiber, der eine dollar-denominierte Schuldenfinanzierung für Operationen in Afrika oder der Karibik in Betracht zieht, sollte die Rückzahlungsverpflichtung unter sowohl Dollar-stärkenden als auch Dollar-schwächenden Szenarien modellieren – 2025-2026 hat gerade gezeigt, dass beides innerhalb eines einzigen 12-Monats-Fensters geschehen kann.
EUR/USD, von dem viele Banken prognostiziert hatten, dass er bis Ende 2026 1,20 USD erreichen würde, ist stattdessen auf etwa 1,14–1,15 zurückgegangen.