Überweisungen sind Amateurstunden
Die globale afrikanische Diaspora sendet jährlich 95 Milliarden Dollar zurück auf den Kontinent. Siebzig Prozent davon finanzieren den Konsum. Die Infrastruktur, um das zu ändern, ist jetzt betriebsbereit.
Die globale afrikanische Diaspora sendet jährlich 95 Milliarden Dollar zurück auf den Kontinent. Siebzig Prozent davon finanzieren den Konsum. Die Infrastruktur, um das zu ändern, ist jetzt betriebsbereit.
Afrika erhielt 2024 mehr als 95 Milliarden Dollar an Überweisungen.
Die Weltbank prognostiziert, dass diese Zahl 2025 105 Milliarden Dollar erreichen wird, basierend auf vorläufigen Flüssen. Allein Subsahara-Afrika erhielt 2024 56 Milliarden Dollar.
Die Überweisungszuflüsse Nigerias erreichten 2024 20,98 Milliarden Dollar – den höchsten Stand seit fünf Jahren, was einem Anstieg von 9 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht – und stiegen 2025 weiter auf 23 Milliarden Dollar.
Die persönlichen Überweisungen Nigerias machten 2024 11,3 % des BIP aus, gegenüber 5,4 % im Jahr 2023.
Das Ausmaß ist unbestreitbar.
Das Problem ist strukturell: Etwa 70 % dieser Flüsse fließen direkt in den Haushaltskonsum – Lebensmittel, Bildung, Gesundheitsversorgung. Weniger als 30 % werden in irgendein Investitionsvehikel geleitet.
Die Überweisungswirtschaft war standardmäßig ein Konsumsubsidium und kein Motor für Kapitalbildung.
Diese Architektur wird nun abgebaut.
Die Überweisungen nach Afrika sind von etwa 53 Milliarden Dollar im Jahr 2010 auf 95 Milliarden Dollar im Jahr 2024 gewachsen – ein Anstieg von 79 % in 14 Jahren, was einer Expansion von 3,6 % auf 5,1 % als Anteil am kontinentalen BIP entspricht.