Afrikas Staatsfonds verwalten jetzt 400 Milliarden Dollar. Die Co-Investitionsmöglichkeit ist offen. Schwarze Betreiber sind nicht im Raum.
Afrikanische SWFs verwalten 400 Milliarden Dollar und suchen aktiv nach privaten Co-Investoren. Kapital aus dem Golf ist bereits am Tisch. So kommen schwarze Betreiber ins Spiel.
Afrikanische Länder betreiben insgesamt 36 Staatsfonds und 16 öffentliche Pensionsfonds, die zusammen Vermögenswerte von 400 Milliarden US-Dollar verwalten – eine Zahl, die einen Anstieg von 76 % des verwalteten Vermögens im letzten Jahrzehnt und einen Anstieg von 54 % der Anzahl der staatlichen Investoren auf dem Kontinent darstellt.
Bis Dezember 2025 haben staatliche Unternehmen in Afrika – einschließlich Zentralbanken, Staatsfonds und öffentlichen Pensionsfonds – einen Meilenstein von fast 1 Billion US-Dollar an insgesamt staatlich verwalteten Vermögenswerten überschritten, so die Organisation GlobalSWF zur Überwachung von Staatsfonds.
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Das Fehlen von schwarzen Betreibern in den Co-Investitionspipelines der afrikanischen Staatsfonds ist nicht primär ein Kapitalproblem. Viele Co-Investitionsstrukturen von Staatsfonds erfordern nur 1 bis 5 Millionen US-Dollar an Eigenkapital-Co-Investitionen neben einem viel größeren staatlich unterstützten Fahrzeug. Die echten Barrieren sind strukturell, nicht finanziell.
Allein im Jahr 2025 wurden fünf neue Staatsfonds auf dem Kontinent gegründet: im Kongo, Eswatini, Burkina Faso und im Bundesstaat Oyo in Nigeria.